Stechmücken

in der Hochschulstadt Geisenheim

Informationen über die Hausmücke 

Liebe Geisenheimerinnen und Geisenheimer,

in den letzten Wochen haben uns mehrere Anfragen über herumfliegende Stechmücken erreicht, so dass wir es für sinnvoll erachten, Ihnen einige Informationen über die Hausmücken zukommen zu lassen.

Der nasse Spätfrühling und Sommer vergangenen Jahres hatte nicht nur Auswirkungen auf das Auftreten der Auwald-Stechmücken, auch andere Arten wurden vermehrt in Fallen nachgewiesen oder durch Bürger gemeldet:

Typische Bruch- und Sumpfwaldarten die normalerweise nur im Frühling in größerer Menge auftreten und von der KABS e.V. bekämpft werden, sind durch dauerhaft feuchte Wälder und einen gesättigten Grundwasserspiegel auch im Sommer aufgetaucht. Einige Exemplare waren sogar außerhalb ihrer Wälder zu finden, wenn eine Ortschaft in unmittelbarer Nähe lag.

Bei den meisten Arten in unseren Bruchwäldern handelt es sich um Stechmücken der Gattung Aedes. Diese überwintern, wie auch die Auwald-Stechmücken (ebenfalls Aedes), in Form von Eiern im Erdboden. Im Zuge unserer Waldstechmücken-Bekämpfung werden die aus den Eiern geschlüpften Larven bekämpft. Hier wird das vergangene Jahr keine Auswirkungen auf die diesjährige Saison haben.

Etwas anders verhält es sich bei Arten die in den Ortschaften brüten, zum Beispiel die Gemeine Stechmücke (Culex pipiens). Die Große Hausmücke (Culiseta annulata) wurde bei Kontrollen auch in ortsnahen Wäldern im Spätsommer gefunden und dort teils aufgrund der hohen Larvendichte aktiv bekämpft. Stechmücken der Gattungen Culex und Culiseta überwintern nicht in Ei-Form, stattdessen suchen sich begattete Weibchen, geeignete Überwinterungsquartiere, wie feuchtere Keller oder kühle Treppenhäuser. Wir erhalten seit dem Spätherbst überdurchschnittlich viele Meldungen, insbesondere von der Großen Hausmücke. Sie wird aufgrund der geringelten Beine häufig mit der Asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus) verwechselt.

Sollte uns das Frühjahr eine konstant milde Witterung bescheren, könnten die überwinternden Weibchen recht früh aktiv werden. Ein Großteil der Weibchen hat noch keine Blutmahlzeit zu sich genommen, daher könnte es witterungsbedingt schon vor Beginn unserer Waldstechmücken-Bekämpfung zu Beschwerden aus der Bevölkerung kommen. Gegen die flugfähigen Weibchen aus dem Vorjahr sind wir jedoch machtlos.

Gegen die erste Larvenbrut der Hausstechmücken können aber B.t.i.-Tabletten in Regentonnen & Co. eingesetzt werden. Diese erhalten Sie kostenlos im Geisenheimer Bürgerbüro oder können wahlweise käuflich erworben werden.

 

Informationen über die Tigermücke


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