Friedhof Geisenheim
Friedhöfe in Geisenheim


Stadtteil Geisenheim
Neuer Friedhof, Heidestraße 80


Stadtteil Johannisberg
Friedhof Johannisberg, Kanzler-Metternich-Straße


Stadtteil Stephanshausen
Friedhof Stephanshausen, Kirchweg 12


Für alle Friedhöfe gelten folgende Öffnungszeiten:

1. April - 30. September 08:00 - 20:00 Uhr

1. Oktober - 31. März 08:00 - 17:00 Uhr


Friedhof Geisenheim Trauerhalle

Trauerhalle Friedhof Geisenheim

Trauerhalle Friedhof Johannisberg

Nutzung Trauerhalle neuer Friedhof

Bestattungen und Trauerfeiern in Geisenheim 

Gemäß den Vorgaben der hessischen Landesregierung ist durch das Unterschreiten der Sieben-Tages-Inzidenz (Stufe 1) in Geisenheim die Nutzung der Trauerhalle am Neuen Friedhof für Bestattungen und Trauerfeierlichkeiten wieder möglich. Unter Einhaltung der Abstandsregeln und Maskenpflicht auch am Sitzplatz (OP-Masken oder virenfilternde Masken der Standards FFP2, KN95 oder N95) können 30 Personen einer Trauerfeier in der Trauerhalle beiwohnen. Im Freien gilt diese Obergrenze nicht.


Im Folgenden lesen Sie die Information des Hesssischen MInisteriums des Innern und für Sport:

In Hessen gelten nach der 35. Änderung der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung vom 12. Mai 2021 für Trauerfeiern und Bestattungen nach wie vor grundsätzlich folgende Regelungen:

§ 1 Abs. 2a regelt, dass Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften zur gemeinschaftlichen Religionsausübung sowie Trauerfeierlichkeiten und Bestattungen zulässig sind, wenn

a) der nach gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind,

b) keine Gegenstände zwischen Personen, die nicht einem gemeinsamen Hausstand angehören, entgegengenommen und anschließend weitergereicht werden,

c) Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen von der Veranstalterin oder dem Veranstalter möglichst elektronisch erfasst werden; diese haben die Daten für die Dauer eines Monats ab Beginn der Zusammenkunft, Trauerfeierlichkeit oder Bestattung geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte für die zuständigen Behörden vorzuhalten und bei bestätigter Infektion mindestens einer Teilnehmerin oder eines Teilnehmers diesen zu übermitteln sowie unverzüglich nach Ablauf der Frist zu löschen oder zu vernichten; die Bestimmungen der Art. 13, 15, 18 und 20 der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung) vom 27. April 2016 (ABl. EU Nr. L 119 S. 1, Nr. L 314 S. 72, 2018 Nr. L 127 S. 2) zur Informationspflicht und zum Recht auf Auskunft zu personenbezogenen Daten finden keine Anwendung; die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind über diese Beschränkungen zu informieren; die Besucherinnen und Besucher sind verpflichtet die geforderten Angaben vollständig und wahrheitsgemäß zu machen,

d) geeignete Hygienekonzepte entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen getroffen und umgesetzt werden und

e) Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar angebracht sind.

Bei Trauerfeierlichkeiten muss auch am eigenen Sitzplatz eine medizinische Maske (OP-Masken oder virenfilternde Masken der Standards FFP2, KN95 oder N95) als Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Verantwortlich für die Einhaltung dieser Vorschriften sind die Angehörigen nach § 13 Friedhofs- und Bestattungsgesetz bzw. die Bestatter als Gehilfen.

Eine verbindliche Obergrenze für die Teilnehmerzahlen sieht die der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung nicht vor. Wie viele Teilnehmer für eine Bestattung möglich sind, hängt von den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten der Trauerhalle und des jeweiligen Friedhofs ab. Nach der hiesigen Auffassung erscheint es möglich, Trauerfeiern mit mehreren Personen abzuhalten, wenn hierbei in der Trauerhalle der nötige Abstand von 1,5 Metern zwischen den Teilnehmern eingehalten werden kann. Auch Trauerfeiern unter freiem Himmel auf dem Friedhof können hierbei eine sinnvolle Alternative darstellen.

Durch das Vierte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite vom 22. April 2021 hat der Bundestag in § 28b Abs. 1 Nr. 1 des Infektionsschutzgesetzes geregelt, dass, sofern ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die Sieben-Tage-Inzidenz von 100 überschreitet, ab dem übernächsten Tag unter anderem bei Trauerfeiern und Bestattungen eine Höchstzahl von 30 Personen gilt. 

Dies gilt für alle Bestattungen, unabhängig davon, ob es sich um eine religiöse oder weltliche Bestattung handelt.