Gemeindepflegerin

Gemeindepflegerin

Gemeindepflegerin für Geisenheim


Sprechzeiten der Gemeindepflegerin ab Januar 2026

Ab Januar 2026 werden die offenen Sprechzeiten der Gemeindepflegerin, Ricarda Treunert-Paltz, in den Stadtteilen Marienthal, Johannisberg und Stephanshausen eingestellt. Ab sofort steht die Gemeindepflegerin täglich von 8:00 bis 14:00 Uhr im ZEBRA, Rüdesheimer Straße 46 (barrierefrei) als zentrale Anlaufstelle zur Verfügung. Ziel der Neuregelung ist es, die Erreichbarkeit zu bündeln und eine tägliche Präsenz anzubieten.

Die gemeinsame Sprechzeit mit der Nachbarschafts- und Generationenhilfe, Bischof-Blum-Platz 2, findet weiterhin am 1. Montag des Monats von 10:00 bis 12:00 Uhr statt.

Bürgerinnen und Bürger erhalten weiterhin Beratung und Unterstützung bei pflegerischen und sozialen Fragestellungen.

Hausbesuche sind weiterhin nach Bedarf möglich und können individuell vereinbart werden.

Bitte beachten Sie, dass es aufgrund von Krankheit und Urlaub in Ausnahmefällen zu Abwesenheiten kommen kann. Die Gemeindepflegerin Ricarda Treunert-Paltz ist per Mail unter gemeindepflege@geisenheim.de und telefonisch unter 06722 / 701-129 oder 01711583196 zu erreichen.

Kontakt

Tel: 06722-701

Sprechstunden:
Montag bis Freitag von 08:00 bis 14:00 Uhr im ZEBRA
sowie nach telefonischer Vereinbarung

Keine Mitarbeitende gefunden.

Rundum gut informiert - Vortragsreihe

Ab Mai gibt es regelmäßige Vorträge zu verschiedenen Aspekten rund um das Thema "Leben im Alter"

11.05.2026 – Auftakttreffen zur Vortragsreihe „Rundum gut informiert – das Leben im Alter“ für Betroffene, Angehörige und Interessierte mit der Gemeindepflegerin, dem Kompetenzzentrum Pflege Bad Schwalbach und der Nachbarschafts- und Generationenhilfe

20.05.2026 – Demenz verstehen – den Mensch verstehen! Fachvortrag der Alzheimer Gesellschaft Rheingau-Taunus e.V. zum Thema Demenz

22.06.2026 – Vortrag von Herr Dr. Selim (Hochschule Geisenheim University) zum Thema „Altern in anderen Kulturen“

24.08.2026 – Informationen zum Thema Leistungen der Pflegeversicherung von Fr. Mathias, Kompetenzzentrum Pflege Bad Schwalbach

21.09.2026 – Informationen zum Thema Entlastung pflegender Angehöriger von Frau Mathias, Kompetenzzentrum Pflege Bad Schwalbach

20.10.2026 – Vortrag der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zum Thema „Gesunde Ernährung im Alter“ (dieser Temin ist noch nicht bestätigt) 


Veranstaltungsprogramm des RTK

Kompetenzzentrum Pflege bietet vielfältiges Veranstaltungsprogramm für pflegende Angehörige

  • Am 6. Oktober ist der Europäische Tag der pflegenden Angehörigen
  • Veranstaltungsreihe vom 15. September bis 16. November im gesamten Rheingau-Taunus-Kreis
  • Themen reichen von Finanzierung der Pflege über Selbstfürsorge bis zu digitalem Austausch
  • Kostenfreie Teilnahme online und vor Ort

Rund 80 Prozent der 4,1 Millionen Menschen mit Pflegebedarf in Deutschland werden zu Hause versorgt – mehr als die Hälfte von ihnen überwiegend von ihren Angehörigen. Einen Angehörigen in einer Pflegesituation zu begleiten und dabei das eigene Leben zu bewältigen, ist eine enorme Herausforderung, die ohne Hilfe auf Dauer nicht zu bewältigen ist. Laut einer Pflegestudie des VdK aus dem Jahr 2023 fühlt sich ein Drittel der pflegenden Angehörigen extrem belastet, 63 Prozent gaben an, täglich körperliche Beschwerden zu haben, 59 Prozent sprachen sogar davon, die eigene Gesundheit zu vernachlässigen. Um auf die Situation und Bedarfe pflegender Angehöriger aufmerksam zu machen, lädt das Kompetenzzentrum Pflege des RTK rund um den 6. Oktober, dem Europäischen Tag der pflegenden Angehörigen, zu einer zweimonatigen Veranstaltungsreihe auf.

Vielfältiges Programm mit Netzwerkpartnern aus der Region

Um private Pflegepersonen zu unterstützen, leistet das Kompetenzzentrum Pflege nicht nur Informationen und persönliche Beratung für gesetzlich Versicherte, sondern bietet in Kooperation mit Netzwerkpartnern aus der Region auch ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm an:

  • 15. September, 13 Uhr (online): Auftakt der Reihe mit dem Vortrag „Wenn das Geld nicht reicht – Leistungen der Hilfe zur Pflege". Anne Göbel vom Kompetenzzentrum Pflege erläutert anhand von Fallbeispielen, wann Anspruch auf Unterstützung besteht und wie ein Antrag gestellt wird.
  • 21. September, 17 Uhr, Geisenheim: Informationsabend „Freiräume gewinnen – Pflege erleichtern: Entlastung für pflegende Angehörige" im Kulturtreff „Die Scheune", eingebettet in die Vortragsreihe der Gemeindepflege Geisenheim.
  • 24. September, 17.30 Uhr, Bad Schwalbach: Treffen der Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige im Kompetenzzentrum Pflege. Neue Teilnehmende sind willkommen (weitere Termine: 8. Oktober, 5. November).
  • 29. September, 13 Uhr (online): Vortrag „Umgang mit herausfordernden Situationen in der Pflege von Angehörigen" mit einer erfahrenen Psychologin von pflegen-und-leben.de.
  • 6. Oktober, 10 bis 13 Uhr, Bad Schwalbach: Auszeit „Kraft tanken mit Kneipp – natürlich einfach, einfach natürlich" mit Referentin Christine Ott, in Kooperation mit dem Kneipp-Verein.
  • 8. Oktober, 19 Uhr, Aarbergen: Gesundheitsvortrag „Schlaf und Regeneration – Erholung bewusst gestalten" im Rahmen des Projekts „Mehr WIR für Aarbergen" (weiterer Termin: „Gesund essen trotz wenig Zeit" am 2. November).
  • 20. Oktober: Um 13 Uhr startet online der Infovortrag „Pflegende Angehörige – wer sie sind und was sie leisten". Von 14 bis 18 Uhr steht das Team des Kompetenzzentrums Pflege beim langen telefonischen Beratungsnachmittag für alle Fragen zum Thema Pflege zur Verfügung (Tel. 06124/510-525).
  • 26. Oktober, 17 Uhr (online): „Überlebenstipps für Elternkümmerer" – ein kompakter Vortrag mit anschließender Zeit für Fragen.
  • 3. November, 14.30 Uhr (online): Digitales Café für pflegende Angehörige – der Verein wir pflegen e. V. stellt die App „in.kontakt" für den geschützten Austausch untereinander vor.
  • 4. November, 17 bis 18 Uhr, Hünstetten: Die Gemeindepflegerin und das Kompetenzzentrum Pflege informieren im Dorfgemeinschaftshaus Strinz-Trinitatis zum Thema „Vorbeugen statt nachsorgen – selbstbestimmt ins Alter".
  • 16. November, 16 bis 18 Uhr, Bad Schwalbach: Den Abschluss der Reihe bildet die Veranstaltung „Liebe in schweren Zeiten – Wenn aus Lebenspartnern Pflegepartner werden" mit Autorin Dorothee Döring, im Kompetenzzentrum Pflege (Anmeldung erwünscht).

Kostenfrei und mit Unterstützung bei der Teilnahme

Die Teilnahme an allen Angeboten ist kostenfrei. Für die Online-Veranstaltungen wird die Nutzung von PC, Laptop, Tablet oder Smartphone empfohlen; wer diese Möglichkeiten nicht hat, kann sich vorab an das Kompetenzzentrum Pflege wenden, um gemeinsam eine passende Lösung zu finden. Bei Bedarf unterstützt das Team des Kompetenzzentrums auch bei der Suche nach einer Betreuung für die pflegebedürftige Person während der Teilnahme.

Weitere Informationen sowie die Links zu den Online-Terminen sind zu finden unter: https://gutversorgt.rheingau-taunus.de/fuer-menschen-in-pflegesituationen/veranstaltungskalender/

Kontakt:
Kompetenzzentrum Pflege
Rheingau-Taunus-Kreis
Tel. 06124/510-525 oder -9567
E-Mail: kompetenzzentrumpflege@rheingau-taunus.de


Gemeindepflegerinnen im RTK

Beratung und Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben zu Hause

Erfolgreich vor Ort: Gemeindepflege im RTK etabliert sich als feste Größe

  • Gemeindepflegerinnen im RTK ziehen auf erstem Jahrestreffen positive Bilanz
  • Unterstützungsangebot in der örtlichen Versorgungslandschaft nicht mehr wegzudenken
  • In neun Kommunen sind die Fachkräfte bereits im Einsatz, in zwei weiteren Städten ist der Einsatz geplant

Sie vermitteln Kontakte, organisieren Unterstützungsleistungen für das Leben zu Hause, hören zu und begleiten bei Bedarf persönlich – die aktiven Gemeindepflegerinnen im Rheingau-Taunus-Kreis sind aus der örtlichen Versorgungs- und Beratungslandschaft nicht mehr wegzudenken. Wie wertvoll ihre Arbeit ist, wurde beim ersten Jahrestreffen deutlich, zu dem das Kompetenzzentrum Pflege des Kreises alle Gemeindepflegerinnen sowie die kommunal Verantwortlichen eingeladen hatte.

 

Rückblickend auf das erste Jahr seit der Einführung der kreisweiten Koordinationsfunktion wurde deutlich: Überall dort, wo Gemeindepflegerinnen tätig sind, wird das Programm als Gewinn erlebt – und als zukunftsfähiges Modell, das unbedingt erhalten bleiben soll.

 

Seit Beginn der Landesförderung durch das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales im Jahr 2023 haben neun Gemeindepflegerinnen in folgenden Kommunen ihre Arbeit aufgenommen: Eltville, Idstein, Walluf, Geisenheim, Schlangenbad, Oestrich-Winkel, Hünstetten, Rüdesheim und Niedernhausen. In zwei weiteren Städten ist ein Einsatz geplant. Koordiniert vom Kompetenzzentrum Pflege treffen sich alle Gemeindepflegerinnen regelmäßig, um sich über ihre Arbeit vor Ort auszutauschen und um an gemeinsamen Herausforderungen zu arbeiten.

 

„Die Gemeindepflegerinnen haben ein komplexes und vielschichtiges Aufgabenfeld. Sie sind direkte Ansprechpartnerinnen für ältere Menschen vor Ort und erleben hautnah, mit welchen Herausforderungen das Älterwerden verbunden sein kann“, sagt Maria Alisch, Fachdienstleitung Soziales und Pflege beim Rheingau-Taunus-Kreis. In kürzester Zeit seien sie zu einem unverzichtbaren Baustein in der Beratungs- und Versorgungslandschaft geworden.

 

Sie nehmen sich Zeit für Gespräche, helfen bei der Organisation von Hilfen und begleiten individuell. Doch ihre Arbeit stößt auch an strukturelle Grenzen – etwa bei finanziellen Notlagen oder fehlenden Angeboten. In solchen Fällen zeigen sich die Gemeindepflegerinnen auch als wichtige Impulsgeberinnen für eine Weiterentwicklung von Versorgungsstrukturen. Sie geben vielen hilfebedürftigen Menschen eine Stimme, die sonst nicht gehört wird.

 

Auch für Fragen der Teilhabe sind sie da: Sie informieren über Freizeitmöglichkeiten, stellen Kontakte her, sind sichtbar bei Seniorentreffs, Infoveranstaltungen oder innerhalb ihrer Sprechstunden oder Hausbesuchs-Einsätze.

 

Unklar ist derzeit noch, wie es nach dem Ende der Landesförderung 2026 weitergeht. „Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass dieses erfolgreiche Modell auch über den Förderzeitraum hinaus bestehen bleibt“, betont Elke Jörg-Pieper, Altersplanerin des Rheingau-Taunus-Kreises. „Dafür braucht es eine enge Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Landkreis und Land – das wollen wir vorantreiben.“ Die Bereitschaft dazu war bei allen Beteiligten klar zu spüren.

 

Eine Übersicht der momentan aktiven Gemeindepflegerinnen im RTK inklusive Kontaktdaten und Zeiten der Erreichbarkeit gibt es hier: 

Weiterführende Informationen zum Kompetenzzentrum Pflege hier:


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