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aus Geisenheim

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Starkregenabfluss vermeiden und Grundwasser anreichern


Nachdem sich die klimatische Herausforderung in extremen Trockenperioden in den Sommern der Jahre 2019 und 2020 gezeigt hat, sind es dieses Jahr die Starkregenereignisse, die Probleme bringen. Für diese zwei Probleme soll nun eine Lösung gefunden werden.

Hierzu haben die Stadtwerke im Weinberg nördlich der Industriestraße in Geisenheim eine Versuchsanlage errichtet. In die Entwässerungsrinne der Wegeentwässerung wurde nun auf rd. 2 Metern eine Sickerpackung eingebaut und mit Bruchsteinen ein lokales Gerinne ausgebildet.

Das bei Niederschlag von den Wirtschaftswegen abfließende Wasser kann nun lokal versickern und nur das überschüssige Wasser wird über die darunterliegenden Rinnen abgeführt und im Weiteren in den Rhein eingeleitet.

Um die Niederschläge in den Weinbergen zu halten haben die Winzer mit Begrünung und Bodenbearbeitung schon einen wichtigen Beitrag geleistet.

Den nächsten Beitrag kann die Stadt durch den Umbau der Entwässerungsinfrastruktur leisten, erklärt Herr Quasten.

Wenn es das Ziel früher war, das Wasser möglichst schnell abzuleiten, ist es das neuerliche Ziel, das Niederschlagswasser an Ort und Stelle zu halten. Hierzu können lokale Sickerpackungen beitragen.

„Mit unserer Pilotanlage wollen wir sehen, wie sich der Abfluss verhält und ob die Ausbildung dauerhaft und auch wartungsarm ist. Wenn sich diese Sickerpackung bewährt, werden wir über die gesamte Gemarkung hinweg an ausgewählten Stellen derartige Sickerpackungen einbauen.“ so der Technische Betriebsleiter Jochen Quasten.

„Wir müssen jetzt aktiv werden, um die örtlichen Auswirkungen des Klimawandels ausgelöst durch Unwetterereignisse möglichst gering zu halten“ appelliert Bürgermeister Christian Aßmann beim Ortstermin im Weinberg.

Bild von links nach rechts: Jochen Quasten (Technischer Betriebsleiter der Stadtwerke Geisenheim) und Christian Aßmann (Bürgermeister)


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