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Pressemeldungen

aus Geisenheim

Afrikanische Schweinepest

Zäune im Geisenheimer Wald erfüllen wichtigen Zweck


Die Zäune im Geisenheimer Wald zur Bekämpfung und Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) haben einen wichtigen Zweck: Sie sollen dazu beitragen, eine erneute Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern. Damit diese Schutzmaßnahme wirksam bleibt, ist es dringend erforderlich, dass sämtliche Tore im Wald geschlossen bleiben.

Leider werden derzeit wiederholt Tore mutwillig geöffnet. Offenbar hat es sich eine unbekannte Person zur Aufgabe gemacht, zahlreiche Tore zu öffnen und teilweise sogar mit Holz zu verkeilen. Dieses Verhalten ist nicht nur ärgerlich, sondern kann erhebliche Folgen für die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest haben.

Die geschlossenen Tore und Zäune sollen verhindern, dass Wildschweine die abgesperrten Bereiche verlassen und die Tierseuche weitertragen. Wer die Tore öffnet, gefährdet damit die bisherigen Erfolge bei der Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest.

Besonders wichtig: Der aktuelle Status als schweinepestfreies Gebiet ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Schutzmaßnahmen nach einer bestimmten Zeit wieder aufgehoben werden können. Die Zäune können erst abgebaut werden, wenn über einen ausreichend langen Zeitraum kein neuer Fall der Afrikanischen Schweinepest festgestellt wurde.

Kommt es jedoch durch eine erneute Ausbreitung zu einem weiteren Nachweis, beginnt die erforderliche Zeit ohne einen neuen ASP-Fall erneut von vorne. Die Folge: Die Zäune müssten deutlich länger bestehen bleiben.

Daher richtet sich ein dringender Appell an alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher:

Bitte lassen Sie die Tore geschlossen. Öffnen Sie keine Absperrungen und manipulieren Sie die Zäune nicht.

Jede einzelne Person kann dazu beitragen, dass die Schutzmaßnahmen erfolgreich sind und die Zäune möglichst bald wieder abgebaut werden können. Was auf den ersten Blick vielleicht wie ein harmloser Streich erscheint, kann weitreichende Konsequenzen für die Tierseuchenbekämpfung und die gesamte Region haben.

Geschlossene Tore schützen den Wald, die Wildtierbestände und tragen dazu bei, dass die Afrikanische Schweinepest nicht erneut eingeschleppt beziehungsweise weiterverbreitet wird.

Die Verantwortlichen bitten daher eindringlich darum, die Absperrungen zu respektieren und die Tore nach jeder Durchfahrt sofort wieder vollständig zu schließen.

Bild: Schutzzaun im Geisenheimer Wald © Robin Jung

Geisenheim, 28. August 2026 / Amt IV Mi

DER MAGISTRAT

 

Christian Aßmann

Bürgermeister



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