Zur Geschichte

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Geisenheim wurde bereits im Jahre 772 erstmals urkundlich erwähnt. Die Stadtrechte wurden Geisenheim im Jahre 1864 verliehen. Geisenheim zählt heute, nach dem Zusammenschluss mit den ehemals selbständigen Gemeinden Johannisberg zum 31. Dezember 1971 und Stephanshausen zum 1. Januar 1977, rund 12.000 Einwohner.
Die Geisenheimer Linde ist im Ortsmittelpunkt und Marktplatz der Lindenstadt Geisenheim.
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Die Linde ist etwa 700 Jahre alt (1568 erstmals erwähnt). Hier traten im Mittelalter Gemeinde und Schöffen zu Rats- und Gerichtsversammlungen zusammen.
 
Heute findet unter ihrer Krone alljährlich im Juli das traditionelle Lindenfest statt.
Gegenüber befindet sich das 1855 bis1857 errichtete Rathaus mit repräsentativer Freitreppe und halboffener Bogenhalle. Nicht zu vergessen ist die katholische Pfarrkirche Hl. Kreuz (Rheingauer Dom). Hier handelt es sich um
den gotischen Nachfolgebau einer 1146 ertsmals belegten romanischen Kirche. Im Innern befinden sich wertvolle Grabsteine und die bedeutendste im 19. Jahrhundert (1839) gebaute Stumm-Orgel.

Vielfältige Impulse für die weitere Entwicklung Geisenheims ergeben sich durch Weinbau, Industrie und Gewerbe, durch Bildungseinrichtungen und Forschung.

Weltoffenheit zeigt Geisenheim in seiner Vielzahl von Städtepartnerschaften, die von aktiven und lebendigen Partnerschafts- und Fördervereinen getragen werden. So sind die Partnerschaften mit Chauvigny/Frankreich (1970) und Trino/Italien (1974) sowie Szerencs/Ungarn (1990) Ausdruck von völkerverbindenden Aktivitäten.
Letzte Änderung: 02.09.2011 07:14 Uhr